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Unternehmensnachfolger Familiennachfolge Jungunternehmer Unternehmensübernahme Nachfolge Generationenwechsel

Unternehmensnachfolge - Familiennachfolge - Externe Nachfolge

(keine Rechts-/Steuerberatung)
Die trag- und zukunftsfähige Konzeption der Nachfolge war noch nie so wichtig wie heute. Die aktuelle wirtschaftliche Situation und die restriktive Praxis der Banken bei der Vergabe von Krediten, die zukünftig auch berücksichtigen, inwieweit der Unternehmer Vorsorge für seine Nachfolge getroffen hat, lassen vorausschauenden Unternehmen keinen Ausweg. Neben den rein wirtschaftlichen und steuerlich/rechtlichen Themen gilt es vor allem die psychologischen Aspekte der Übergaben zu klären.

Kein anderes "Muss-Thema" im Leben eines Unternehmers löst so gravierende Emotionen, Ängste und Ungewissheiten aus, wie die Frage der Nachfolge. Es kostet Überwindung, sich von seinem Lebenswerk zu lösen und den Platz für einen anderen frei zu machen. Sich selbst mit dem Ende, der Übergabe seines Lebenswerkes zu beschäftigen fällt sowohl sachlich wie emotional extrem schwer. Es lässt sich aber nicht umgehen, schon aus dem Grunde nicht, weil keiner weiß, wann das Ende kommt. Es kann unerwartet durch einen Unfall, Krankheit oder Familienumstände (Scheidung) geschehen oder geplant. Beachtlich ist, dass nur 50% in den geplanten Ruhestand gehen.

Planen Sie Ihre Unternehmensübergabe durch Familiennachfolge zu regeln, treten häufig diverse Unstimmigkeiten auf:

  • Unterschiedliche Führungsstile Unternehmer - Nachfolger
  • Mitarbeiter, die Unternehmer und Nachfolger gegeneinander ausspielen
  • nicht "loslassen können" des Unternehmers
  • der Unternehmer erwartet von seinem Kind mehr als von fremden Dritten
  • die unterschiedliche soziale Prägung führt häufig zu Meinungsverschiedenheiten und Missverständnissen
  • die Kinder, welche nicht die Führung bekamen, fühlen sich benachteiligt
  • Vater/Kind Situation bringt alte familiäre Muster in die Firma, die zu Konflikten führen
  • die Ehefrau, meist im Familienunternehmen mitwirkend, braucht Ihrerseits Alternativen


Sind die persönlichen Beziehungen nicht mit der gesamten Familie geklärt, so kann jede geringfügige, durch den Nachfolger initiierte Veränderung, zum Politikum im Unternehmen werden, kann sie doch als eine nachträgliche indirekte Kritik an der Arbeitsweise und den Fähigkeiten des Vorgängers gewertet werden. Auf der anderen Seite kann eine noch so kleine Einmischung des Seniors schnell als Misstrauen gegenüber den Fähigkeiten des Juniors ausgelegt werden. Eine Familiennachfolge-Planung kann nur so gut sein, wie die persönlichen und familiären Beziehungen es zulassen.
Mit der Abgabe der Leistungsmacht eines Unternehmers verändert sich die Wirklichkeit des Unternehmers wesentlich. Hier gilt es in besonderem Maße mitzugestalten, wie sich die Veränderungen auswirken und nicht abzuwarten, bis andere Umstände die Entscheidungen fällen. Machen Sie Ihre Selbstanalyse, inwieweit das eigene Unternehmen Ihr Lebensinhalt ist, welche Werte und Aspekte die wichtigsten in Ihrem Leben sind und erschließen Sie sich daraus das Konzept, nach welchem Sie Ihren weiteren Lebensabschnitt gestalten wollen.

Lassen Sie sich durch eine Person Ihres Vertrauens begleiten, die schwierigen Punkte offen legen und erarbeiten Sie eine für Ihre Person und das Unternehmen zufrieden stellende Lösung.

Nachfolgeregelung - Zeitablauf:
Idealplanung der Nachfolge
Phase 1:
ab 50 - "Grundsatz" - Entscheidungen
Phase 2:
3-5 Jahre vor Übergabe -
verbindliche Entscheidungen und Umsetzung
Phase 3:
Übergabe des Unternehmens - Neuausrichtung, Loslassen

Mehr Details erfahren Sie im persönlichen Kontakt mit Hannelore Zambelli-Hösch.